Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Häuser klaut!

Heute kam es aus Protest gegen den polizeilichen Übergriff auf die Hamburger Rote Flora (siehe Erklärung der Roten Flora) zu einer Spontan-Demo in Düsseldorf. Knapp sechzig Menschen aus linksradikalen Zusammenhängen zogen gegen 18.00 Uhr vom Hauptbahnhof los. Ihr Weg führte sie über mehrere Hauptverkehrsstraßen bis in die gut besuchte Altstadt. Die sichtlich überraschte Polizei war erst nach einer Weile präsent und ließ sich durch wiederholte Geschwindigkeits- und Richtungswechsel zusätzlich irritieren. Das Anliegen der Demo wurde durch Transparente, Flugblätter, kurze Redebeiträge und lautstark vorgetragene Parolen vermittelt. Körperliche Konfrontationen mit der Staatsgewalt blieben aus, wenn mensch von einem Bullen absieht, der sich offenbar in seiner Ehre gekränkt fühlte, als ein Demonstrant kurz an „seinem“ Fahrzeug lehnte. Nachdem er von der Absurdität seines Vorhabens, den Übeltäter im Alleingang aus dem Demonstrationszug zu zerren, überzeugt worden war, beruhigte sich die Lage jedoch rasch wieder.
Insgesamt konnte mit der heutigen Aktion auch in Düsseldorf ein kleines, aber feines Zeichen der Solidarität mit der Roten Flora gesetzt werden.

Indymedia-Artikel zur Soli-Demo





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